Charlotte Neuber scheitert in dieser Szene an der gut reagierenden Bremer Keeperin. Die Altenwalderinnen vergaben einfach zu viele klare Chancen. Fotos: Witthohn
Charlotte Neuber scheitert in dieser Szene an der gut reagierenden Bremer Keeperin. Die Altenwalderinnen vergaben einfach zu viele klare Chancen. Fotos: Witthohn
Handball

Die Hoffnung der Altenwalder Frauen wurde enttäuscht

von Herwig V. Witthohn | 10.02.2025

Während die Altenwalder Handball-Verbandsliga-Herren über einen 34:31-Sieg in Delmenhorst jubeln konnten, enttäuschten die Frauen bei der 24:32-Niederlage gegen SVGO Bremen. Beide Teams schweben weiter in akuter Abstiegsgefahr.

Altenwalde - SVGO Bremen 24:32 (13:15): Mit großen Hoffnungen gingen die Schützlinge von Trainerin Katrin Hinck die Partie an. Und die Altenwalderinnen hätten bis zur 16. Minute durchaus mit drei Toren führen können, doch es stand 8:8. Dies lag vor allem daran, dass sich Ballverluste und Fehlpässe in das Spiel einschlichen. Die von Katrin Hinck vor der Partie geforderte Laufbereitschaft war da, aber in der Abwehr wurde nicht immer zugepackt und die Bremerinnen kamen zu schnell zu einfachen Toren. So führten die Gäste zur Halbzeit mit 15:13.

Nach dem Seitenwechsel häuften sich die verworfenen Chancen und die Fehler im Spielaufbau. Die Altenwalderinnen kassierten in Überzahl 0:2 Tore, Bremen kam immer wieder durch die Mitte zu Torerfolgen und konnte sich so in der Schlussphase der Partie entscheidend absetzen. Am Ende stand eine bittere 24:32-Niederlage, die nicht hätte sein müssen. Die Altenwalderinnen zeigten keine gute Leistung und müssen vor allem am Spielaufbau und der Abschlussschwäche arbeiten.

Delmenhorst II - Altenwalde 31:34 (14:15): Mit zwei ganz wichtigen Punkten im Gepäck kehrten die Schützlinge von Trainer Daniel Schnautz von der Auswärtsfahrt nach Delmenhorst zurück. Die Freude über den Erfolg wurde allerdings vom 37:35-Sieg des direkten Abstiegskonkurrenten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg beim Wilhelmshavener SSV getrübt.

Schriefer und Neu hatten
Zielwasser getrunken

Matthis Schriefer Die Altenwalder setzten die Vorgaben von Trainer Daniel Schnautz in Delmenhorst konsequent um.

Der beste Angreifer der HSG, Jörn Janßen, wurde in Manndeckung genommen, was Wirkung zeigte. Er kam zwar auf sieben Tore, davon jedoch vier Siebenmeter.

Bei den Altenwaldern hatten Matthis Schriefer (12 Tore bei 14 Versuchen, 86 Prozent) und Mirco Neu (acht Tore bei neun Versuchen, 89 Prozent) Zielwasser getrunken und Tammo Rosenberg zeigte sich vom Strafwurfpunkt treffsicher (4/4).

Da auch die Keeper Andreas Wittke und Alex Rudolph eine gute Leistung zeigten, sprang am Ende ein mehr als verdienter Sieg der Altenwalder heraus. Sie bleiben auf einem Abstiegsplatz mit zwei Punkten Rückstand auf die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg..

Am kommenden Sonnabend, 15. Februar, empfangen die Altenwalder den Spitzenreiter HSG LiGra um 16.30 Uhr in der Franzenburger Halle. "Warum sollte uns da nicht auch eine Überraschung gelingen", so Daniel Schnautz.

Theresa König im Würgegriff der Bremer Verteidigung. Die Gäste griffen in der Abwehr ordentlich zu, die Altenwalderinnen fanden nur selten ein Mittel, um sich durchzusetzen.

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Herwig V. Witthohn

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