Ein Tor macht den Unterschied: Sahlenburg gewinnt letztes Quali-Turnier in Cuxhaven
Die Spieler der Sportfreunde Sahlenburg jubeln ausgelassen, große Freude aber auch bei anderen Mannschaften. So lief das dritte und letzte Masters-Quali-Turnier in Cuxhaven.
Insgesamt 500 Zuschauer sahen am Sonnabend (24. Januar 2026) einen spannenden Abschluss der Masters-Quali-Turniere. Und zwar in der Rundturnhalle. Einen Tag vor Turnierbeginn gab der Landkreis Cuxhaven die Halle für den Sportbetrieb frei. Für die Organisatoren von Rot-Weiss Cuxhaven keine leichte Aufgabe nach der langen Zeit der Ungewissheit. Zwei Wochen war die Rundturnhalle gesperrt - erst war die Schneelast das Problem, dann das viele Tauwasser. Ein Statiker gab schließlich am Donnerstagnachmittag das "Go".
Innerhalb kürzester Zeit stampften die Rot-Weiss-Organisatoren den Marktkauf-Cup aus dem Boden. "Das war schon eine Mammutaufgabe", sagte Daniel Gonzalez, der federführend für die Veranstaltung zuständig war. Nach dem Turnier am Sonnabendabend pustete auch er kräftig durch und zeigte sich zufrieden mit dem zweitägigen Turnier. "Das haben wir nur geschafft, weil alle an einem Strang gezogen haben", sagte Gonzalez.
Das Organisatorische rückte aber mit Turnierbeginn in den Hintergrund. Es ging um den Turniersieg und nicht zuletzt um die Masters-Teilnahme. In der Gruppe A am Freitagabend setzten sich mit den Sportfreunden Sahlenburg und dem Duhner SC die beiden Favoriten durch. Damit standen beide Teams in jedem der drei Turniere in der Endrunde. Das Nachsehen hatten der TSV Lamstedt, der TSV Otterndorf und die SG Am Dobrock. Für die drei war damit auch der Traum von der Masters-Teilnahme in diesem Jahr geplatzt.

Die endgültige Entscheidung fiel damit am Sonnabend. Mit dem FC Cuxhaven, dem TSV Geversdorf und der SpVgg BISON spielten drei Mannschaften direkt gegeneinander um zwei Startplätze beim Masters-Cup. Doch schon früh in der Gruppenphase zeichnete sich ab, dass der FC Cuxhaven und der TSV Geversdorf diese beiden Plätze einnehmen würden. Die SpVgg BISON blieb an diesem Tag glücklos und verlor alle vier Partien. Der FC Cuxhaven zog als Gruppenerster in die Endrunde ein, gefolgt vom TSV Altenwalde. Geversdorf landete auf Platz drei vor Ausrichter Rot-Weiss Cuxhaven. Damit stand schon vor der abschließenden Endrunde das Teilnehmerfeld des 36. Masters-Cups fest.

Doch die Spannung blieb hoch. Sahlenburg, Duhnen und Altenwalde lieferten sich ein ganz enges Rennen um den Turniersieg. Alle drei Teams hatten in der Endrunde sechs Punkte auf ihrem Konto. Das bessere Torverhältnis entschied am Ende über die Platzierung. Im letzten Spiel des Turniers zwischen Sahlenburg und dem FC Cuxhaven ließ Marcel Awe mit seinem Tor zum 3:1-Sieg die Sahlenburger Spieler und Fans jubeln. Dieses eine Tor brachte seinem Team den Turniersieg. Der Duhner SC und der TSV Altenwalde mussten sich mit Platz zwei und drei zufrieden geben. Beim FC Cuxhaven war in der Endrunde ein wenig die Luft raus. Sie verloren alle drei Begegnungen. Als bester Torhüter des Turniers wurde Marlon Plehn vom TSV Altenwalde gewählt, die Auszeichnung als bester Spieler erhielt Denniz Cakmak (SF Sahlenburg), der mit acht Toren auch die meisten Treffer erzielte.

