Altenwalder Erzählzeit geht in die vierte Runde: Wer war Maler Alex Kirchhof?
Die nächste "Altenwalder Erzählzeit" widmet sich dem bekannten Heidemaler Alex Kirchhof, der bis zu seinem Tod in Altenwalde gewohnt hat und dort auch begraben ist. Vorher lebte er jahrelang in einem winzigen Haus in der Heide.
Die "Altenwalder Erzählzeit" geht in ihre vierte Runde, diesmal mit einem Vortrag über den bekannten Heidemaler Alex Kirchhof, der bis zu seinem Tod in Altenwalde gewohnt hat und dort begraben ist. Nur wenige Kunstschaffende sind in Holte-Spangen und Altenwalde so bekannt geworden wie der am 15. Mai 1895 geborene Maler Alex Kirchhof, der aus einer angesehenen Cuxhavener Handwerksfamilie stammte.
Malerklause inmitten von Schwarzkiefern
Alex Kirchhof entschied sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, sich fern aller Hast in der Einsamkeit der Holter Heide im Stadtteil Holte-Spangen am Rande des Voßbusches niederzulassen, wo er sich inmitten von Schwarzkiefern seine Malerklause geschaffen hatte. Hier fand er seine eigene Welt gefunden, in der unzählige Impressionen von der Heide- und Küstenlandschaft entstanden, die den Betrachter seiner Kunstwerke auch heute noch in ihren Bann ziehen.
Schönheit der Landschaft in Gemälden bewahrt
Zeitzeugen haben immer wieder berichtet, wie sehr ihn das unaufhörliche Verschwinden großer Heideflächen bedrückt habe. Ihm galt daher sein ganzes Streben, den Schutz und die verschlossene Schönheit unserer einmaligen Küstenlandschaft in seinen Kunstwerken zu bewahren. Der Eintritt zu diesem Lichtbildervortrag von Peter Bussler ist frei. Beginn ist am Sonnabend, 25. April, um 16.30 Uhr im Gemeindehaus Altenwalde. Die Veranstaltung wird durch die Firma Hesse Immobilien gefördert. Zeit zur Begegnung und zum Austausch ist eingeplant.