Ein weiteres Alex-Kirchhof-Gemälde findet den Weg zurück nach Cuxhaven-Altenwalde
Die Sammlung des Ortsrats Altenwalde ist um ein Stück reicher: Den Besuch beim Tag der Ehemaligen der Cuxhavener Gymnasien nutzte Hilke Kohfahl (Abi 1980), um dem Ortsbürgermeister Ingo Grahmann ein Bild des Heidemalers Alex Kirchhof zu übergeben.

Nach 1945 baute er sich in der Einsamkeit der Holter Heide eine Hütte aus Fischkistenbrettern und Dachpappe, um sich ganz der Malerei zu widmen. Zehn Jahre lebte er in der Einsamkeit; die Motive lagen vor seiner Tür. Schwerkrank zog er dann 1956 bis zu seinem Tod im Dezember 1961 in den Ortskern Altenwaldes, und zwar in die "Villa Afrika" rechts neben der Kirche auf dem heutigen "Netto"-Grundstück, wo er bis zum Schluss weiterarbeitete und von vielen Mitmenschen umsorgt wurde.

Eigene Werke zur Bezahlung eingesetzt
Nicht selten geschah es, dass er sich mit Werken verschiedenster Größe bedankte oder hiermit Waren und Dienstleistungen bezahlte. Viele der Bilder befinden sich noch in Privatbesitz.
Auf den Bildern Kirchhofs ist gut die Veränderung der Altenwalder Heide zu erkennen: Von der Altenwalder Burg herab konnte der Blick damals noch weit über die Elbmündung und das Hadelner Land hinweg schweifen; anders als mit dem dichten Bewuchs heute.
1995 - zum 100. Geburtstag des in Altenwalde begrabenen Malers - veranstaltete der Ortsrat eine Ausstellung in der Altenwalder Geschäftsstelle der Stadtsparkasse. In demselben Jahr wurde eine Straße nach ihm benannt.
