Die Einsatzkräfte rückten am Nachmittag aus, um nach der Person zu suchen. Foto: DLRG
Die Einsatzkräfte rückten am Nachmittag aus, um nach der Person zu suchen. Foto: DLRG
Vor Döse und Duhnen

Einsatz im Watt vor Cuxhaven: Rettungskräfte suchen nach Person

von Joscha Kuczorra | 03.08.2025

Dutzende Rettungskräfte sind zu einem Einsatz im Watt vor Cuxhaven ausgerückt und suchten von Duhnen und Döse aus nach einer vermissten Person. Erst nach zwei Stunden wurde der Einsatz beendet.

Zu einem Einsatz im Watt sind die Rettungskräfte am Wochenende ausgerückt. Sie suchten nach einer Person, die sich bei auflaufendem Wasser noch nicht an Land befinden sollte.

Am Sonnabendnachmittag (2. August 2025) gegen 15.10 Uhr alarmierte die Nordseeheilbad Cuxhaven (NHC) GmbH die Berufsfeuerwehr. Eine NHC-Kraft hatte von der Kugelbake-Rettungsstation in Döse aus gesehen, dass sich eine Person im Watt zwischen Leitdamm und der Rettungsbake 2 befinden und es bei auflaufendem Wasser nicht rechtzeitig schaffen würde, das Ufer zu erreichen.

Rettungskräfte mit Booten und Schiffen im Einsatz

Sofort rückten die Einsatzkräfte aus. Mit Unimog, Booten und Jetski machten sie sich auf die Suche. Die Berufsfeuerwehr Cuxhaven, die Freiwillige Feuerwehr Duhnen/Stickenbüttel und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) bildeten einen Suchverbund, der den Bereich vom Leitdamm bis zur Rettungsbake 3 absuchte. Unterstützung gab es von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit dem Seenotrettungskreuzer "Anneliese Kramer" und auch von der Wasserschutzpolizei mit der "Bürgermeister Brauer", die zufällig draußen war. Die DLRG setzte eine mit Wärmebildkamera ausgestattete Drohne ein, die den Bereich überflog.

Suche wird nach zwei Stunden ergebnislos eingestellt

Allerdings fanden die Rettungskräfte keine Person. Nach zwei Stunden wurde die Suche ergebnislos eingestellt. "Vermutlich hat die Person den Weg an Land gefunden und hat sicheren Boden erreicht, während wir auf der Anfahrt waren", spekuliert Feuerwehr-Einsatzleiter Thomas Pfeiffer. Die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Duhnen/Stickenbüttel und die DLRG waren alleine mit 28 Kräften im Einsatz.

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Joscha Kuczorra

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