Die Polizei rückte mit sieben Fahrzeugen zum Einsatzort an. Foto: Keck
Die Polizei rückte mit sieben Fahrzeugen zum Einsatzort an. Foto: Keck
Insgesamt sieben Polizei-Fahrzeuge

Einsatz in der Deichstraße in Cuxhaven: Polizei kommt mit mehreren Streifenwagen

von Lennart Keck | 02.11.2023

Interessiert beobachteten Passanten am Donnerstagnachmittag einen Polizeieinsatz in der Cuxhavener Deichstraße. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften wurde ein Haus durchsucht. Polizeisprecher Stephan Hertz kennt die Einzelheiten.

Ein Großaufgebot an Polizeifahrzeugen zog am Donnerstagnachmittag in der Deichstraße die Blicke der Passanten auf sich. Am Fahrbahnrand standen ab etwa 15.30 Uhr insgesamt zwei Polizei-Pkw, vier -busse und ein Zivilfahrzeug.

Keine Razzia in der Deichstraße in Cuxhaven

Vor Ort wurde unter Zeugen spekuliert, ob es sich um eine Durchsuchung handeln könnte. Stephan Hertz, Pressesprecher der Polizeiinspektion Cuxhaven, klärt auf Nachfrage unseres Medienhauses auf: "Auf den ersten Blick sieht es vielleicht so aus, weil dort mehrere Streifenwagen stehen, aber es ist keine Razzia." Das Großaufgebot an Einsatzkräften habe lediglich als Absicherung für den Polizeieinsatz gedient, bei dem es sich um eine Auseinandersetzung zwischen zwei Menschen handelte.

Notruf aus der Deichstraße von Cuxhaven

Der Notruf kam von einer Person, die angab, zuvor in einem der umliegenden Wohnhäuser bedroht worden zu sein. Sie habe daraufhin den Notruf gewählt. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich nicht mehr in dem Gebäude. Nach Angaben der Polizei sei man davon ausgegangen, dass sich der mutmaßliche Täter, der in einem der Häuser in der Umgebung wohnt, noch in seiner Wohnung aufhalte. Als die Einsatzkräfte das Haus betraten, stellten sie jedoch fest, dass sich keine Menschen mehr in der Wohnung aufhielten. Damit habe sich der Einsatz als harmloser herausgestellt als zunächst angenommen, so Hertz. So zogen die Einsatzkräfte ab 17.30 Uhr nach und nach wieder ab.

Keine gezielte im Stadtgebiet von Cuxhaven

Ob es beispielsweise eine zeitliche Verzögerung zwischen dem Anruf und dem Einsatz gegeben haben könnte, wird nun untersucht. Aufgenommen wurde eine Anzeige wegen einer Bedrohung sowie einer Sachbeschädigung. Eine gezielte Fahndung nach der Person, von der die Drohung ausging, wurde nicht eingeleitet. Zu Geschlecht und Alter der beteiligten Personen wollte sich Polizeisprecher Hertz am Donnerstag nicht äußern. Verletzt wurde niemand.

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