Eine immer leerer werdende Grimmershörnbucht erstreckt sich vor dem Betrachter beim Blick über den Deich. Foto: Keck
Eine immer leerer werdende Grimmershörnbucht erstreckt sich vor dem Betrachter beim Blick über den Deich. Foto: Keck
Nordseeheilbad zieht Bilanz

Erfolgreiche Strandkorb-Saison: Das gilt es zu beachten bei einem eigenen Strandkorb

von Lennart Keck | 30.09.2024

Die Strandkorb-Saison neigt sich dem Ende zu und die Strandkörbe werden nach und nach weggeräumt. Nordseeheilbad Cuxhaven zieht ein Fazit zur vergangenen Saison und erklärt, worauf es ankommt, wenn man einen Strandkorb haben möchte.

Schon am Sonnabend fiel beim Blick über den Deich die bereits stark dezimierte Anzahl der Strandkörbe auf. Dunkelgrüne, rechteckige Rasenflächen, auf denen mal Strandkörbe standen, lenkten den Blick von den nur noch vereinzelt vorhandenen Strandkörben ab.

Die Strandkorbsaison ist offiziell vorbei - zumindest am Grünstand der Grimmershörnbucht. Doch wenn auch der letzte Strandkorb seinen Platz verlassen hat, die Strände sich dem Betrachter fast kahl präsentieren, laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Saison. Doch zunächst ein Blick zurück.

3500 Strandkörbe standen an Cuxhaven Stränden

Insgesamt standen in diesem Jahr 3500 Strandkörbe an Cuxhavens Stränden. 2508 davon stammen von Vermietern. Besonders beliebt waren die privaten Strandkörbe nach wie vor in der Grimmershörnbucht. Ganze 557 private Strandkörbe standen dort in diesem Jahr. Zum Vergleich: In Altenbruch waren es nur fünf. Aber auch Döse (194) und Sahlenburg (36) konnten der Grimmershörnbucht nicht das Wasser reichen.

So wird der Rasen in der Grimmershörnbucht geschützt

Doch so viele Strandkörbe fordern ihren Tribut - vor allem vom Rasen. Damit dieser nicht zu sehr unter der Last der Strandkörbe leidet, verpflichten sich die Mieter mit dem Mietvertrag, die Strandkörbe wöchentlich zu versetzen. Neben der Entlastung des Bodens könne der Rasen so auch regelmäßig an allen Stellen gemäht werden, erklärt Katharina Ziersch, Pressesprecherin der Nordseeheilbad Cuxhaven (NHC).

"Zudem ist das Befahren des Rasens natürlich untersagt." Strandkorbbesitzer, die ihre Körbe selbstständig in die Bucht bringen, dürfen den Korb ab der Rasenkante nur noch per Sackkarre transportieren. "Bei sehr schweren Regenfällen oder einzelnen großen Pfützenbildungen haben wir Bereiche des Deichvorlandes auch schon abgesperrt, um den Boden zu schützen", führt Ziersch weiter aus.

Kontrolleure stellen sicher, dass die Gäste den Aufforderungen nachkommen

Während der Saison würden Kontrolleure sicherstellen, dass die Gäste ihren Aufforderungen nachkommen. Sollte dies nicht der Fall sein, erhalte der Gast einen Zettel mit einer Erinnerung. "So wird auch erst einmal verfahren, wenn jemand seinen Korb nicht leert oder abholt. Ansonsten liegen von jedem Mieter und jeder Mieterin die Kontaktdaten vor. Wir würden die Personen also im Zweifel einfach anrufen und erinnern."

Für dieses Jahr zeigt sich die NHC mit dem Saisonergebnis zufrieden: "Unsere Saison lief wie immer sehr gut, wir haben für die Saisonmiete 98 Strandkörbe in Sahlenburg und sechs Strandkörbe in Altenbruch." Diese seien gut vermietet gewesen und es habe keinen Unterschied zu den Vorjahren gegeben, so die NHC-Pressesprecherin.

Wie man einen eigenen Strandkorb für die Saison bekommt

Wer selbst Interesse an einem Stellplatz für den eigenen Strandkorb für die kommende Saison hat, kann sich per E-Mail an blohm@tourismus.cuxhaven.de oder telefonisch unter (04721) 404 151 bewerben. Die Preise liegen je nach Lage zwischen 75 und 110 Euro. Strandkörbe können über die Internetseite Strandbutler.de oder über die Internetseite des Nordseeheilbades Cuxhaven gemietet werden.

Allerdings gibt es eine Warteliste. "Wenn man nicht einen ganz bestimmten Stellplatzwunsch hat, ist es auf jeden Fall möglich, einen zu bekommen", sagt Katharina Ziersch. "Am Sandstrand eher als am Grünstrand."

Eine immer leerer werdende Grimmershörnbucht erstreckt sich vor dem Betrachter beim Blick über den Deich. Foto: Keck

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