Gemeinsame Sache für eine attraktive Innenstadt: Günter Heße (Werbegemeinschaft City Cuxhaven, Kurdirektor Olaf Raffel, Hilke von der Reith (Agentur für Wirtschaftsförderung AfW), Oberbürgermeister Uwe Santjer, Petra Platz (IG Lotsenviertel), Hauke Knust (AfW) und Adrian Pietsch (Zentrenmanagement). Foto: Reese-Winne
Gemeinsame Sache für eine attraktive Innenstadt: Günter Heße (Werbegemeinschaft City Cuxhaven, Kurdirektor Olaf Raffel, Hilke von der Reith (Agentur für Wirtschaftsförderung AfW), Oberbürgermeister Uwe Santjer, Petra Platz (IG Lotsenviertel), Hauke Knust (AfW) und Adrian Pietsch (Zentrenmanagement). Foto: Reese-Winne
Wie ein neues Wahrzeichen 

30 große Wimpelketten erzeugen Wir-Gefühl und maritimes Flair in Cuxhaven

von Maren Reese-Winne | 20.06.2025

Ab jetzt sind auf jedem Selfie, jedem Urlaubsfoto, bei jedem Einkaufsbummel und jedem Fest in den Einkaufsstraßen Cuxhavens zu sehen: 30 Wimpelketten mit maritimen Motiven stehen für Identität und das Bekenntnis zu einer lebendigen Innenstadt.   

Sie sollen zum Wiedererkennungsmerkmal in der Innenstadt werden, Identifikation schaffen und ein maritimes und weltoffenes Flair schaffen: Die Wimpelketten in der Nordersteinstraße und deren Nebenstraßen sowie im Lotsenviertel sind jetzt komplett.

Als Zeichen für ein buntes und vielfältiges Cuxhaven sollen die 30 Wimpelketten mit typischen Cuxhavener Motiven wie der Kugelbake, Jan Cux und Cuxi, dem roten "X", dem Cuxhaven-Schriftzug, dem Flaggenalphabet und den Cuxhavener Koordinaten (53°52'12.6''N 8°42'00.2''E) die Haupteinkaufsstraßen der Innenstadt ab jetzt rund ums Jahr schmücken - außer in der Adventszeit, wenn die unlängst neu angeschaffte Weihnachtsbeleuchtung zum Einsatz kommt. An den Stahlseilen für die Weihnachtsbeleuchtung sind auch die Wimpelketten befestigt.

In Cuxhaven gefertigt

Gefertigt wurden die beidseitigen, jeweils 40 mal 60 Zentimeter großen Sonderdrucke von der Cuxhavener Firma Réclame Werbetechnik GmbH; die Konfektionierung übernahm die Cuxhavener Segelmacherei "De Segelmoker" von Holger Tesch.

Die Aktion wurde durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Cuxhaven und das Zentrenmanagement im Rahmen der Einzelhandels- und Innenstadtaktivitäten initiiert. Die Stadtverwaltung, die Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH und die Werbegemeinschaften City Cuxhaven und Interessengemeinschaft Lotsenviertel unterstützten das Projekt. Alle zusammen gaben in dieser Woche den offiziellen Startschuss.

Identifikation und Orientierung

"Egal, woher man kommt: Man weiß ab jetzt immer genau, wo man ist", freute sich Oberbürgermeister Uwe Santjer. Das sei attraktiv, kundenfreundlich und schaffe Identifikation und Orientierung: Ab jetzt werden auf jedem Urlaubsfoto, bei jedem Fest in der Innenstadt und bei jedem Einkaufsbummel die Erkennungszeichen Cuxhavens präsent sein.

Für Kurdirektor Olaf Raffel bedeutet das auch eine zusätzliche Attraktion für Urlaubsgäste. "Die Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH ist dankbar, dass die Stadt Geld für das Zentrenmanagement in die Hand genommen hat", sagt er. . Das dokumentiere den gemeinsamen Auftritt aller Akteure. Insbesondere bestätige sich hier äußerlich deutlich sichtbar die enge Zusammenarbeit der Geschäftsleute mit dem Zentrenmanager Adrian Pietsch, so OB Uwe Santjer.

Krönung ist mit dem Deichband zu erwarten

Das äußere sich in vielen kleinen Schritten und werde sich im großen Schritt, dem Deichband-Projekt, fortsetzen. Das Deichstraßen-Projekt soll beide Innenstadtbereiche und Einkaufs-Hotspots noch enger zusammenrücken lassen. "Eine große Aufwertung der Innenstadt", kündigte Uwe Santjer an. Angesichts des veränderten Einkaufsverhaltens sei aber auch die Anwesenheit von Dienstleistern wie der EWE in den Einkaufszonen sehr wichtig.

Den Werbegemeinschaften dankte er für die aktive Beteiligung der Unternehmen. "Es geht nur gemeinsam, sowohl bei der Ideenentwicklung als auch bei der Finanzierung." Wirtschaft, Verwaltung und Tourismus müssten in ihren Bemühungen eine Einheit bilden. Alle Akteure begegnen sich alle drei Monate im Runden Tisch Stadtmarketing.

Mit dem roten X ein Zeichen in die Welt senden

Santjer erinnerte daran, dass Geschäftsleute eingeladen sind, das rote Cuxhaven-X in ihren Signaturen oder Internetauftritten zu verwenden. "So viele Betriebe aus Cuxhaven sind sogar weltweit unterwegs - und die Adressaten erkennen auf den ersten Blick: Das ist aus Cuxhaven." Von weniger Leerstand profitierten alle. So schwierig das tägliche Geschäft sei, um Geschäftsviertel zu beleben, so positiv sei der nun eingeschlagene Kurs. 

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

(1 Stern: Nicht gut | 5 Sterne: Sehr gut)

Feedback senden

CNV-Newsletter

Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.


Top Nachrichten



Bild von Maren Reese-Winne
Maren Reese-Winne

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

reese-winne@no-spamcnv-medien.de

Lesen Sie auch...
MOIN CUXHAVEN

Der Genitiv hat doch noch eine Lobby

von Kai Koppe

Seit Jahren begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserschaft der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung. Heute geht es um Fragen des Falls.

Zweite Amtszeit

Kommunalwahl 2026 in Cuxhaven: Uwe Santjer bleibt Oberbürgermeister - ohne Stichwahl

von Kai Koppe

Uwe Santjer bleibt Oberbürgermeister von Cuxhaven. Er setzte sich bei der Kommunalwahl 2026 gegen seine Herausforderer durch und sicherte sich eine zweite Amtszeit. Die Entscheidung zeichnete sich am Sonntagabend unerwartet schnell ab. Alle Infos.

Eine Hürde blaibt noch zu nehmen

Kita-Neubau in Lüdingworth: Jetzt muss nur noch das Land "Ja" sagen

von Kai Koppe

Mit einem Ratsbeschluss zum Finanzierungsmodell in der Tasche will die Stadt an die Kommunalaufsicht herantreten.

 Interkulturelle Woche

So schmeckt Vielfalt in Cuxhaven: 13 Apfelkuchen und ganz viel Demokratie 

von Bengta Brettschneider

Cuxhaven feiert bei Tante Emma die Interkulturelle Woche: Flamenco, Zumba & internationales Essen treffen auf gelebte Vielfalt. Zwischen Musik, Begegnungen und 13 Apfelkuchen zeigt sich, wie bunt Nachbarschaft und gemeinsames Miteinander sein können.