Die Pädiatrie in der Helios-Klinik wird erneut geschlossen. Archivfoto: David Farcas
Die Pädiatrie in der Helios-Klinik wird erneut geschlossen. Archivfoto: David Farcas
Zweiter Fall in 2025

Helios-Klinik Cuxhaven: Pädiatrie und Geburtshilfe erneut mehrere Tage geschlossen

von Redaktion | 13.03.2025

Die Helios-Klinik in Cuxhaven kämpft erneut mit personellen Engpässen. Schon wieder muss die Kinder- und Jugendmedizin sowie die Geburtshilfe für mehrere Tage geschlossen werden.

Bereits zum zweiten Mal im Jahr 2025 wird die Pädiatrie bei der Helios-Klinik eingeschränkt. Zeitweise wird die Abteilung wohl vollständig geschlossen - ebenso wie die Geburtshilfe.

Bereits im Januar musste die Helios-Klinik die Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin für mehrere Tage am Stück ambulant und stationär von der Versorgung abmelden. "Ab Februar wollen wir wieder vollständig am Netz sein", blickte Krankenhaus-Geschäftsführer Tim Wozniak Ende des Monats noch voraus.

Pädiatrie in Cuxhaven insgesamt zehn Tage geschlossen

Doch nun wird die Versorgung erneut eingeschränkt. Das teilte die Helios-Klinik kurzfristig am Donnerstagmorgen mit. Die Kinder- und Jugendmedizin sowie die Geburtshilfe werden für mehrere Tage geschlossen:

  • Donnerstag, 13. März, ab 8 Uhr, bis Mittwoch, 19. März, 8 Uhr
  • Sonntag, 23. März, ab 8 Uhr, bis Mittwoch, 26. März, 8 Uhr
  • Personelle Engpässe in der Helios-Klinik Cuxhaven

    "Aufgrund weiter anhaltender personeller Engpässe im Fachärztebereich gestaltet es sich zunehmend schwieriger, die bisherigen Betriebszeiten der Pädiatrie in der Helios Klinik Cuxhaven vollständig aufrechtzuerhalten", heißt es in der Pressemitteilung der Klinik. "Bis auf Weiteres können wir daher leider nicht ausschließen, dass es zeitweise zu Einschränkungen in der pädiatrischen Versorgung und einer damit verbundenen Abmeldung kommen wird."

    Helios-Pressesprecherin Katharina Recht war bislang nicht für weitere Nachfragen zu erreichen. "Maßnahmen zur Verbesserung der Situation werden derzeit weiter umgesetzt, um die gewohnte medizinische Versorgung in der Kinder- und Jugendmedizin langfristig sicherzustellen", teilt die Klinik weiter mit.

    Im Januar riet Helios Betroffenen, sich an die Kinderklinik des Klinikums Bremerhaven-Reinkenheide oder an das Elbe-Klinikum Stade zu wenden.

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