Der Sonderpostenmarkt "Schauen & Kaufen" ist verkauft worden. Foto: Armin Weigel/dpa
Der Sonderpostenmarkt "Schauen & Kaufen" ist verkauft worden. Foto: Armin Weigel/dpa
Sonderpostenmärkte

Mit Filialen in Cuxhaven und Hemmoor: "Schauen & Kaufen" ist verkauft

17.01.2025

Cuxhaven, Hemmoor, Wischhafen, Himmelpforten, Stade und Apensen: Die Sonderpostenmärkte von "Schauen & Kaufen" sind verkauft worden. Was jetzt mit den Filialen in den Landkreisen Cuxhaven und Stade passiert.

Die Rolf Wreesmann GmbH & Co. KG betreibt bereits 100 Saison- und Sonderpostenmärkte in Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Das Kaufhaus übernimmt 16 Filialen der Schauen & Kaufen GmbH in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dazu gehören auch Filialen in der Brahmsstraße in Cuxhaven und am Rathausplatz in Hemmoor. Die Arbeitsverhältnisse der dort beschäftigten Mitarbeiter bleiben unverändert bestehen, teilt der neue Eigentümer mit.

Filialen von Schauen & Kaufen werden umgestellt

Das im ostfriesischen Ostrhauderfehn ansässige Unternehmen bietet in seinen Märkten ein breites Sortiment an Waren des täglichen Bedarfs zu Discountpreisen. Darunter befinden sich Garten- und Baumarktartikel, Heimwerkerbedarf, Haushalts- und Spielwaren, Drogerie- und Hygieneartikel, Heimtextilien, Tiernahrung sowie Schreibwaren und eine große Auswahl an Saisonartikeln. In den kommenden Monaten ist geplant, die Märkte von Schauen & Kaufen schrittweise auf das Wreesmann-Format umzustellen.

Geplant ist pro Filiale eine rund vierwöchige Schließzeit während der Umstellung. Über die genauen Schließzeiträume sowie über die jeweiligen Wiedereröffnungstermine will der neue Eigentümer zu gegebener Zeit informieren. Die Kunden profitierten nach der Wiedereröffnung der Märkte weiterhin von günstigen Preisen und einem breiten Sortiment, das dem bisherigen Angebot von Schauen & Kaufen ähnlich sei, so das Unternehmen in der Pressemitteilung.

Rolf Wreesmann will weiter expandieren

"Es freut mich sehr, dass mit der Übernahme der Schauen-&-Kaufen-Märkte durch Wreesmann eine Fortführung unserer bisherigen Geschäftsaktivitäten im Geiste des Postenhandels gewährleistet ist", so der bisherige Eigentümer Dr. Constantin Fühner. "Vor allem bin ich froh, dass wir alle Arbeitsplätze erhalten können, und sehr zuversichtlich, dass die Märkte unter dem Wreesmann-Dach weiterhin erfolgreich bleiben und eine sichere Zukunft haben werden." Als besonders positiv bewertet er, dass "Wreesmann weiter expandieren möchte und die Eröffnung von circa 20 weiteren Märkten in Schleswig-Holstein und Niedersachsen in den nächsten Jahren plant".

Von Sabine Lohmann

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

(1 Stern: Nicht gut | 5 Sterne: Sehr gut)

Feedback senden

CNV-Newsletter

Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.


Top Nachrichten



Lesen Sie auch...
Fischereipolitik der EU

"Fisch-Gipfel" in Cuxhaven: Für die deutsche Fischerei wird der Spielraum immer enger

von Tim Larschow

Fangquoten, neue Vorschriften und zunehmende Bürokratie machen es Unternehmen zunehmend schwer im Wettbewerb mit Fischereierzeugnissen aus Drittstaaten mitzuhalten. Was das für den Fischereistandort Cuxhaven bedeutet, war Thema beim "Fisch-Gipfel".

Investitionen in die Zukunft

Siemens Gamesa investiert weiter in Cuxhaven - doch ab 2028 wächst die "Besorgnis"

von Tim Larschow

Siemens Gamesa investiert trotz unsicherer Zukunft weiter in Cuxhaven. Die geplanten Projekte zielen auf die Optimierung der Logistik und die Sicherung der Beschäftigung, doch ab 2028 drohen Unsicherheiten im Offshore-Markt.

Hoffnung auf Investor

Geti Wilba streicht 100 Stellen: So geht es in Cuxhaven und Bremervörde weiter

von Christian Mangels

Bei Geti Wilba verschärft sich die Lage: Rund 100 Beschäftigte haben ihren Arbeitsplatz verloren. Geschäftsführer Michael Hermanns bestätigt die Entlassungen. Doch es gibt Hoffnung - auch wenn die Verlagerung nach Cuxhaven vorerst gestoppt ist.