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Der Schlepper "Fortuna B hat den Buckelwal aus der Barge (hinten) entlassen und befindet sich gerade auf dem Weg nach Cuxhaven. Foto: Christoph Reichwein/dpa
Der Schlepper "Fortuna B hat den Buckelwal aus der Barge (hinten) entlassen und befindet sich gerade auf dem Weg nach Cuxhaven. Foto: Christoph Reichwein/dpa
Ende der Rettungsaktion

Nach Buckelwal-Mission: Schlepper "Fortuna B" steuert jetzt Cuxhaven an  

von Maren Reese-Winne | 03.05.2026 Zuletzt aktualisiert: 04.05.2026 20:31 Uhr

Der Schlepper "Fortuna B", der die Barge mit dem Buckelwal (von vielen "Timmy" oder "Hope" genannt) von der Ostseeinsel Poel bis in die Nordsee geschleppt hat, um den Wal dort freizulassen, befindet sich auf dem Weg nach Cuxhaven.

Auf verschiedenen Schiffstrackerportalen wird als Ziel der Reise Cuxhaven angegeben. Dort wird die "Fortuma B" am Sonntagabend (3. Mai 2026) erwartet.

Anfang März verirrte sich der Wal - manchmal "Timmy" oder auch "Hope" genannt - in die Ostsee und geriet dort immer wieder in flache Gewässer vor Mecklenburg-Vorpommern. Der Wal strandete mehrfach wieder und entfachte eine Debatte über mögliche Rettungsaktionen. In den Fokus der Öffentlichkeit rückte dabei ein Mitglied des privaten Rettungsteams aus dem Landkreis Cuxhaven. Ende April wurde der Buckelwal in einer groß angelegten Aktion geborgen und in die Nordsee gebracht. Am Sonnabend (2. Mai 2026) konnte der Wal in der Nordsee freigelassen werden. Der Schlepper "Fortuna B", der die Barge mit dem Buckelwal geschleppt hat, ist nun auf dem Weg nach Cuxhaven.

Bei der "Fortuna B" handelt es sich um das frühere Mehrzweckschiff "Scharhörn" der Küstenwache. Erst im Januar 2026 war das in Kiel stationierte frühere Behördenschiff verkauft worden. Es soll, wie berichtet, durch einen gleichnamigen Neubau ersetzt werden. Als "Fortuna B" fährt sie jetzt unter dänischer Flagge.

Der Schlepper "Fortuna B" hat in der Nacht von Sonntag auf Montag Cuxhaven erreicht. Nach Informationen der Nordsee-Zeitung ist der Schlepper kurz nach Mitternacht von der Küstenwache bis in den Hafen begleitet worden.  Offenbar wurde das Ortungssignal des Schiffes zwischenzeitlich deaktiviert. Das Schiff lag demnach bereits im Hafen, obwohl es sich laut Trackingdaten noch bei Helgoland befunden haben soll.

Auch vor Cuxhaven gab es in der Vergangenheit bereits Walstrandungen: Die letzte war im Jahr 2016.

Aus Gründen der Transparenz: Der Artikel wurde am Montag (4. Mai 2026) aktualisiert.

(mr/mw)

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Maren Reese-Winne

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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