Zwei Monate nach dem ersten Spatenstich konnte in Altenwalde bereits Richtfest für das neue Pfarrhaus gefeiert werden. Foto: Reese-Winne
Zwei Monate nach dem ersten Spatenstich konnte in Altenwalde bereits Richtfest für das neue Pfarrhaus gefeiert werden. Foto: Reese-Winne
Erster Rundgang 

Neues Pfarrhaus in Altenwalde: Richtfest zwei Monate nach dem ersten Spatenstich

von Maren Reese-Winne | 04.06.2025

Die evangelische Kirchengemeinde Altenwalde tut alles dafür, einem neuen Pastor oder einer neuen Pastorin die besten Startbedingungen zu bieten. Dazu gehört ein nagelneues Pfarrhaus. Jetzt konnte innerhalb kürzester Zeit Richtfest gefeiert werden.

Neubau - eine unendliche Geschichte? Nicht bei der evangelischen Kirchengemeinde Altenwalde: Zwei Monate nach dem ersten Spatenstich - der auch wirklich ein richtiger und kein symbolischer Spatenstich neben einem schon halbfertigen Gebäude war - konnte am Montag bereits Richtfest für das neue Pfarrhaus am Königshof gefeiert werden. 

Ende Juli geht Achim Wolff in den Ruhestand

Sehr zur Freude des Bauausschusses der Gemeinde, des Kirchenvorstands und des Pastors Achim Wolff - obwohl nicht etwa er in das neue Haus einziehen wird. Vielmehr ist dieses für eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger bestimmt, die oder der übernehmen soll, wenn Achim Wolff Ende Juli in den Ruhestand tritt.

Ohne Achim Wolff jedoch, der sich elf Jahre für das Vorhaben eingesetzt habe, würde dieses Gebäude hier noch lange nicht stehen, betonte Sieghard Haude, Mitglied des Bauausschusses, bei dem Richtfest im kleinen Rahmen: "Ohne Achim Wolff, Jürgen zur Mühlen und die Mitglieder des Bauausschusses würden wir heute nicht hier stehen."

Freude bei den Zuschauern im späteren Pfarrgarten. Foto: Reese-Winne

Gäste bei einer Zeremonie in kleinem Rahmen

Wobei Sieghard Haude bei diesen Worten oben auf dem Dach neben den Zimmerleuten stand, die kurz zuvor den Richtspruch gesprochen hatten. Superintendentin Kerstin Tiemann, Ortsbürgermeister Ingo Grahmann, Architekt Hardo Schulz sowie Vertreter der Handwerksfirmen verfolgten die Zeremonie.

"Herzblut in jeder Holzlatte"

Den beteiligten Firmen, namentlich den Unternehmen Rösner-Bau, Zimmerei Oest, Kappelmann-Technik und Heitsch GmbH, dankte Sieghard Haude für die gewissenhafte und zügige Bauausführung: "Wir blicken mit Vorfreude und Demut auf das, was hier geleistet wurde. Alle waren auch bei Wind und Wetter täglich auf der Baustelle. Hier steckt Herzblut in jeder Holzlatte."

Alle waren gespannt auf einen ersten Blick in die Innenräume.

Mit dem gemeinsamen Ausruf "Hoch, Hoch, Hoch" und der Bitte um Gottes Beistand und eine gute Zukunft für das Haus und seine Bewohnerinnen und Bewohner war der Startschuss für einen Rundgang (auf eigene Gefahr) durch den Rohbau gegeben, dessen spätere Dimensionen schon einschätzbar waren. Auf großes Interesse stießen die Vorbereitungen für den Einbau der Luft-Wärmepumpe. In das Gebäude mit seinen 143 Quadratmetern Wohnfläche wird im Erdgeschoss ein Pfarrbüro integriert. 

"Als ob es schon immer da gestanden hätte"

Alle waren gespannt auf einen ersten Blick in die Innenräume.

Alle Gäste waren sich einig, dass sich der Neubau in die Nachbarschaft am Königshof so einfügt, als ob er schon immer dagewesen sei. Alte Bäume und Grünflächen bestimmen das Grundstück. Der neue Pastor oder die neue Pastorin werden die Hortkinder der evangelischen Kita als Nachbar haben, die im Sommer das Erdgeschoss des alten Pfarrhauses beziehen werden. Auch die Kita, das Gemeindehaus und die Kirche sind nur einen Steinwurf entfernt.

Kampagne bei Instagram und Facebook

Bewerbungen sind aber trotz einiger Anfragen noch nicht eingegangen. Ein Grund für die Mitglieder des Kirchenvorstands, bei Instagram und Facebook ihre Einladungskampagne "Leuchte mit uns" fortzusetzen: Gemeinsam präsentierten sie noch am selben Abend den Pfarrhausbau und das Richtfest in einem Video.

Es konnte bereits ein erster Einblick in die Innenräume geworfen werden. Foto: Reese-Winne

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Maren Reese-Winne

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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