
Neues aus dem Tierheim Cuxhaven: Die traurige Geschichte des kleinen Oskar
Was tut sich im Tierheim Cuxhaven? Wer ist neu? Wer ist ausgezogen? Wie geht es den Tieren? Immer samstags gibt es die Rubrik "Neues aus dem Tierheim Cuxhaven". Diesmal mit der traurigen Geschichte des kleinen Mischlings Oskar.
Der kleine Oskar hat eine traurige Geschichte hinter sich. "Wir haben ihn vor etwa vier Wochen, bedingt durch einen Notfall, bei uns aufgenommen", blickt Birgit Block, Vorsitzende des Cuxhavener Tierheim-Vereins "Eine Pfote, ein Versprechen", zurück.
Oskar ist ein etwa zwölf Jahre alter Mix aus Malteser und Shih Tzu. Nach Angaben Birgit Blocks liegt sein Frauchen im Koma, ihre Kinder haben die Frau jetzt nach Süddeutschland geholt, da sie ein Schwerstpflegefall bleiben werde.
Neu im Tierheim Cuxhaven
Deshalb kam Oskar ins Tierheim, wo er große Probleme hatte, allein in einem Zimmer im Tierheim-Büro zu bleiben und mit der Gesamtsituation überfordert war. "Er weinte in den ersten Tagen sehr viel und kam nicht wirklich zur Ruhe", erinnert sich die Vereinsvorsitzende.
Der Vorstand entschied daher, Oskar im Hundegang einziehen zu lassen - "und dort fühlte er sich von Anfang an sichtlich pudelwohl. Das liegt wohl daran, dass er mehr Kontakt zu den anderen Artgenossen hat." In der vergangenen Woche wurde der Mischling dem Tierheim übereignet.
Oskars Besuch beim Hundefriseur
Zunächst einmal ging es zum Hundefriseur in Altenwalde, wo er etwas "aufgehübscht" wurde. Zuvor sei der Senior nämlich in einem "nicht so guten Zustand" gewesen: "Er war voller Flöhe und hatte dadurch kaum noch Fell", erklärt Birgit Block. Auch Oskars Ernährungszustand sei sehr grenzwertig gewesen. "Dieses mag aber dem schlechten Gesundheitszustand seiner Besitzerin geschuldet sein und wir werden und auch in keinster Art und Weise darüber urteilen, denn seiner Besitzerin ging es ja ebenfalls sehr schlecht."
Nun stehen für den kleinen Mischling noch einige Untersuchungen an, da er Gewebeveränderung hat - "und dieses möchten wir natürlich erst mal abgeklärt wissen". Zudem habe Oskar "große Probleme, wenn wir an seine Pfötchen kommen". Wenn alles abgeklärt ist, soll der kleine Oskar in ein ruhiges Zuhause vermittelt werden. "Wir wünschen uns natürlich, dass sich jemand in ihn verliebt und ihm die Chance auf ein neues Zuhause gibt, denn er ist wirklich ein toller Kerl", versichert die Tierheim-Vereinsvorsitzende.