Glätte auf der A27 im Kreis Cuxhaven: Ein Dutzend Unfälle in zwei Tagen
Gefährliche Straßenglätte sorgte zwei Tage lang auf der A27 für zahlreiche Unfälle. Die Polizei mahnt zur Vorsicht und gibt Tipps, um weiteren Gefahren zu entgehen. Ein Fahrer wurde verletzt, der Sachschaden ist enorm.
Zu Unfällen auf mehreren A27-Abschnitten ist es aufgrund von Straßenglätte am Neujahrstag und am Freitagmorgen (1. und 2. Januar 2026) gekommen. Insgesamt krachte es laut Polizei rund ein Dutzend Mal.
"In fast allen Fällen führten individuelle Fahrfehler [...] zu den Unfällen", teilt Stephan Hertz, Pressesprecher der Polizeiinspektion Cuxhaven, mit. Dazu zählt er nicht angepasste Geschwindigkeit, hektische Lenkmanöver oder zu geringe Sicherheitsabstände.
Den Angaben zufolge wurde ein 27-jähriger Cuxhavener bei einem Unfall zwischen den Anschlussstellen Nordholz und Altenwalde leicht verletzt. In allen anderen Fällen blieb es bei Sachschäden, heißt es. Der Gesamtschaden beträgt laut Polizei allerdings über 100.000 Euro.
Auch für die kommenden Tage ist sehr wechselhaftes Winterwetter vorhergesagt. "Dies führt regelmäßig zu einer Vielzahl an Verkehrsunfällen. Und fast immer sind Fahrfehler die Ursache", warnt Hertz. "Eine aufmerksame Fahrweise hilft sehr oft gefährliche Situationen zu vermeiden."
Folgende Tipps gibt die Polizei:
- Fuß vom Gas, Geschwindigkeit runter: In bestimmten Fällen kann es notwendig sein, sehr viel langsamer als die erlaubte Geschwindigkeit zu fahren.
- Genügend Sicherheitsabstand: Sollte immer selbstverständlich sein, beim aktuellen Wetter aber umso mehr.
- Keine hektischen Lenk- oder Ausweichbewegungen: Auf winterglatter Fahrbahn führt dies oft zum Kontrollverlust über das Fahrzeug.
- Nicht auf die Assistenzsysteme des Fahrzeugs verlassen: Diese können auch nur bis zu einem gewissen Punkt helfen und die Regeln der Physik nicht überwinden, zum Beispiel was Haftung oder Kurvenlenkverhalten angeht.