Partybesucher feiern beim Frühtanz in Steinau. Hinter einem Toilettenwagen, der mitten auf dem Veranstaltungsgelände in der Nähe von Imbissbuden stand, soll es zu einer Vergewaltigung gekommen sein. Foto: Dührkop
Partybesucher feiern beim Frühtanz in Steinau. Hinter einem Toilettenwagen, der mitten auf dem Veranstaltungsgelände in der Nähe von Imbissbuden stand, soll es zu einer Vergewaltigung gekommen sein. Foto: Dührkop
Pärchen soll eingeschritten sein

Vergewaltigung beim Frühtanz in Steinau? Der aktuelle Stand der Ermittlungen

von Joscha Kuczorra | 29.05.2024

Die Polizei hat im Nachgang des Frühtanzes in Steinau am Pfingstsonntag bekannt gegeben, dass es im Laufe der Veranstaltung zu einer Vergewaltigung gekommen sein soll. Der aktuelle Stand der Ermittlungen.

Nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung beim Frühtanz in Steinau ist die Polizei weiter auf der Suche nach dem Täter. Nach dem Zeugenaufruf ist noch kaum Bewegung in die Angelegenheit gekommen. Wie Stephan Hertz, Pressesprecher der Polizeiinspektion Cuxhaven, mitteilte, sind bis zum späten Dienstagnachmittag keinerlei Hinweise eingegangen. Es hätten sich weder Zeugen gemeldet noch das Pärchen, das eingeschritten sein soll. Daher gebe es auch keinen neuen Sachstand zu dem Fall.

Junge Frau beim Frühtanz in Steinau "hinter Toilettenwagen vergewaltigt"

Nach dem Frühtanz am Pfingstsonntag hatte die Polizei Ende der vergangenen Woche mitgeteilt, dass es bei der Veranstaltung zu einer Vergewaltigung gekommen sein soll. Eine 25-jährige Besucherin wurde den Angaben zufolge "hinter einem Toilettenwagen von einem bislang unbekannten männlichen Täter vergewaltigt". Die Tat soll sich am Mittag zentral auf dem Veranstaltungsgelände ereignet haben. Ein Pärchen sei der Frau zu Hilfe geeilt. Daraufhin habe der Täter von der Frau abgelassen und sei geflüchtet. Eine Täterbeschreibung wurde nicht herausgegeben.

Frühtanz Steinau: Hinter Toilettenwagen "gezogen"? Polizeisprecher ordnet ein

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hatte unter Berufung auf die Polizei berichtet, dass der Täter die 25-jährige Frau hinter den "Toilettenwagen gezogen" haben soll. Diese Darstellung stammt nicht von der Polizei Cuxhaven, betont Pressesprecher Hertz auf Nachfrage und spricht von "Eigeninterpretation" des NDR. Vielmehr äußerte sich Hertz aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht zum Tatablauf - und auch nicht dazu, in welchem Verhältnis Täter und Opfer zueinander gestanden hatten. Der Polizeisprecher machte keine Angaben dazu, ob sich die 25-Jährige und ihr Peiniger schon vor der Tat gekannt oder den Tag zusammen verbracht hatten. Zeugen melden sich bei der Polizei Cuxhaven unter Telefon (0 47 21) 57 30.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

(1 Stern: Nicht gut | 5 Sterne: Sehr gut)

Feedback senden

CNV-Newsletter

Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.


Top Nachrichten



Bild von Joscha Kuczorra
Joscha Kuczorra

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

kuczorra@no-spamcnv-medien.de

Lesen Sie auch...
Feier der Gnadenhochzeit

"Halten zusammen": Ex-Steinauer und heutiges Bederkesaer Paar feiert Gnadenhochzeit

von Märthe Werder

Lucie (89) und Gottfried Esselborn (95) aus Bad Bederkesa (Kreis Cuxhaven) feiern ihre Gnadenhochzeit. Seit 70 Jahren meistern sie gemeinsam das Leben. Sie verraten, wie sie zueinander gefunden haben und wie ihre Ehe halten konnte.

Ehrgeiziges Buchprojekt

Geschichte und Geschichten aus Steinau

von Egbert Schröder

Er hat unzählige Dokumente gesichtet, Tausende Namen aus jahrhundertealten Kirchenbüchern übertragen und schließlich alles auf 4300 Seiten in zehn Büchern zusammengefügt: Sein "Ortsfamilienbuch" präsentierte Dietmar Esselborn jetzt in Steinau.

Freiwilligen-Projekt

Afrika-Aufenthalt: Steinauerin engagiert sich für Schule in extremer Armut

von Christian Mangels

Franziska "Franzi" Mangels aus Steinau hat ehrenamtlich mehrere Wochen in einer Schule auf der zu Tansania gehörenden Insel Sansibar gearbeitet. Die Zeit vor Ort hat sie so sehr beeindruckt, dass sie auch von Deutschland aus weiterhelfen möchte.