Zugfahrt von Hamburg nach Cuxhaven gestoppt: Fahrgast in Toilette eingesperrt
Größerer Einsatz im Bahnhof von Harburg: Ein Fahrgast blieb in der Zugtoilette des RE5 stecken. Die Feuerwehr musste helfen und der Bahnverkehr zwischen Hamburg und Cuxhaven kam zum Stillstand.
Ein ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz hat am Mittwochvormittag (12. August 2026) den Bahnverkehr zwischen Hamburg und Cuxhaven beeinträchtigt. Ein Fahrgast war in der Toilette des RE5 eingeschlossen und kam nicht mehr heraus. Das berichtet die Allgemeine Zeitung Uelzen (AZ).
Der DB-Regio-Zug, der noch in den Start-Unterelbe-Farben verkehrt, war auf dem Weg von Hamburg nach Cuxhaven, als die Toilettentür offenbar klemmte. Auch am Bahnhof Harburg ließ sie sich weder von innen noch von außen öffnen. Gegen 11.25 Uhr wurde deshalb die Feuerwehr alarmiert.
Die Einsatzkräfte versuchten zunächst, die Tür zu öffnen. Weil das nicht gelang, blieb schließlich nur ein ungewöhnlicher Ausweg: Die Feuerwehr schlug das Fenster der Zugtoilette ein. Über eine Leiter konnte der Mann anschließend aus der Kabine klettern. Er blieb nach Angaben der Einsatzkräfte unverletzt.

Der Vorfall hatte allerdings Folgen für die übrigen Reisenden. Der beschädigte Zug konnte seine Fahrt nach Cuxhaven nicht fortsetzen. Alle Fahrgäste mussten aussteigen. Am Harburger Bahnhof kam es auf dem betroffenen Gleis für etwa 45 Minuten zu Behinderungen. Gegen 12.15 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben. Der Regionalexpress soll zur Reparatur nach Cuxhaven gebracht werden.
Bis zum 31. Juli 2026 wurde die Bahnstrecke zwischen Cuxhaven und Hamburg von der Bahn-Tochter Start Unterelbe betrieben. Seit 1. August ist DB Regio für die Linie zuständig. Zum Start hagelte es Kritik von Fahrgästen. Darauf reagierte die Betreiberin und wies die Kritik von sich.
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