Cuxhavens "Buchtbude" eröffnet: So war das Fazit am ersten Tag
CUXHAVEN. Ein halbes Jahr lang wurden etliche Vorkehrungen getroffen, nun konnte das Restaurant "Buchtbude" in der Grimmershörnbucht eröffnet werden. So war das Fazit am ersten Tag.
Ein halbes Jahr musste er warten, nun ist es endlich soweit: Am Montag eröffnete der Gastronom Jan Fitter seine "Buchtbude" in der Cuxhavener Grimmershörnbucht. Am Vortag testete er nach eigener Aussage den Betrieb an. Wie wir bereits berichteten, setzt Fitter - laut eigener Aussage anders als sein Vorgänger Christian Marinello - mit seiner "Buchtbude" auf Nachhaltigkeit, Regionalität und das Norddeutsche. Doch wie kommt das Angebot bei den Gästen an?
Eine Bereicherung für Cuxhaven
Das Cuxhavener Ehepaar Dr. Peter und Marika Sasse erfuhren am Montagmorgen in den Sozialen Medien davon, dass die "Buchtbude" nun eröffnen würde und machte sich spontan auf den Weg, um dort frühstücken zu gehen. "Bei dem schönen Wetter dachten wir uns, wir nutzen die Gelegenheit", erzählte Peter Sasse. "Es ist wirklich eine Bereicherung für Cuxhaven. Hier bekommt man nicht das Übliche, was man sonst überall bekommt. Hier hat man sich etwas einfallen lassen und das in so kurzer Zeit", zog Marika Sasse ein Fazit. Und ihr Ehemann ergänzt: "Hier bekommt man auch noch geschultes Personal. Das schätze ich sehr. Das ist nicht mehr selbstverständlich."
Feste Plätze im Gastronomiebereich
Auch wenn der Gastronom Jan Fitter mit seinem Angebot sicherlich viele Gäste erreichen wird, vermisst der eine oder andere von ihnen die üblichen Gerichte. "Die Pommes mit Currywurst fehlt einem dann doch irgendwie, auch wenn er wirklich tolle Sachen anbietet", resümierte die Cuxhavenerin Maren Dammann. Das wiederum würde sie aber nicht davon abhalten, dem neuen Restaurant an der Grimmershörnbucht erneut einen Besuch abzustatten. Die Optik der Lokalität gefalle ihr zudem sehr gut, auch wenn sie zuerst etwas irritiert gewesen sei von den festen Plätzen im Gastronomiebereich. Beim Vorgänger Christian Marinello habe man noch einen weiteren Stuhl an den Tisch schieben können, wenn es benötigt wurde, so Dammann.
Druck der vergangenen Wochen und Monate rausnehmen
Der Gastronom selbst zeigt sich aber sichtlich zufrieden. "Bisher ist das Feedback wirklich gut und alle sind zufrieden. Die Stimmung ist super", freute sich Fitter. Es fehle zwar noch etwas Mobiliar im Außenbereich, aber "das kommt mit der Zeit", so Fitter.
Jetzt möchte der Gastronom erst einmal das Geschäft laufen lassen und den Druck der vergangenen Wochen und Monate rausnehmen. Weitere Pläne und Ideen hat er dennoch: So findet zum Beispiel am 5. Juni die "Zauberei in der Bucht" statt, eine Attraktion für die kleineren Gäste. Denn mit seinem Angebot möchte er gern alle Besucher erreichen: "Die Zielgruppe soll so bunt sein, wie die Bucht."