Die Seute Deern, eines der Wahrzeichen in Bremerhaven, geriet im August plötzlich in Schieflage und drohte zu sinken. Archivfoto: Scheschonka
Alte Bark

Wahrzeichen: Bremerhaven bekommt eine neue "Seute Deern"

14.11.2019

BREMERHAVEN. Das ist mal eine Überraschung: Bremerhaven bekommt eine neue "Seute Deern". Das havarierte Museumsschiff soll nachgebaut werden.

Hoher Millionenbetrag

Nach Informationen der Nordsee-Zeitung übernimmt der Bund die Kosten komplett. Insgesamt stellte er am Donnerstag einen hohen Millionenbetrag für die Bark und die anderen Schiffe der Museumsflotte zur Verfügung.

Möglichst viele Originalteile erhalten

Der Bremerhavener SPD-Bundestagsabgeordnete Uwe Schmidt hat das Geld in Berlin organisiert. Beim Abwracken sollen nun möglichst viele Teile der maroden Bark erhalten und im Neubau verarbeitet werden.

Beine gesunken

Das Museumsschiff, eines der Wahrzeichen Bremerhavens, war Ende August im Neuen Hafen von Bremerhaven beinahe gesunken. Nach mehreren Problemen entschied der Stiftungsrat des Deutschen Schifffahrtsmuseums, die Bark abzuwracken.

Lesen Sie auch...
Bauwesen

Dorum-Neufeld: Kaje am Kutterhafen wird saniert

19.01.2020

WURSTER NORDSEEKÜSTE. Eine gute Nachricht für die Krabbenfischer brachten Marcus Itjen (parteilos), Bürgermeister der Gemeinde Wurster Nordseeküste, und Bauamtsleiterin Norma Warncke zur Hauptversammlung des Fischereivereins mit.

Bauwesen

Neue Ideen für prägnantes Haus am Dorumer Kutterhafen

18.01.2020

DORUM-NEUFELD. Einstimmig hat der Fischereiverein Dorumer Tief bei seiner Jahresversammlung beschlossen, das Krabbensiebgebäude auf der Südseite des Dorumer Kutterhafens für den symbolischen Preis von einem Euro von der Gemeinde Wurster Nordseeküste zu mieten.

Hafen

Erstanlauf der "MSC Sixin" in Bremerhaven

18.01.2020

BREMERHAVEN. Sixin ist ein chinesischer Vorname - "MSC Sixin" der Name des Container-Jumbos, der zu den zehn größten Containerschiffen der Welt gehört.

Fährverbindung

Cuxhaven und Brunsbüttel: Beide Seiten wollen eine neue Fähre

von Thomas Sassen | 17.01.2020

CUXHAVEN. Viele Cuxhavener werden sich an das vollmundige Versprechen von Heinrich Ahlers beim Nautischen Verein erinnern: Der Kaufvertrag für das norwegische Fährschiff "Fanafjord" sei zu 99 Prozent in trockenen Tüchern, der Rest nur noch Formsache. Das Geschäft platzte. Die Fähre blieb ein Traum. Das ist nun gut ein Jahr her.