Wahlberechtigte, die versehentlich ihre Briefwahlunterlagen zweimal erhalten haben, bekommen neue Wahlscheine. Kontrollen bei der Auszählung sollen eine doppelte Stimmabgabe - die strafbar wäre - verhindern. Archivfoto: Reese-Winne
Wahlberechtigte, die versehentlich ihre Briefwahlunterlagen zweimal erhalten haben, bekommen neue Wahlscheine. Kontrollen bei der Auszählung sollen eine doppelte Stimmabgabe - die strafbar wäre - verhindern. Archivfoto: Reese-Winne
Bundestagswahl

96 Briefe zweimal verschickt: Panne beim Versand von Wahlbriefen in Cuxhaven

von Redaktion | 14.02.2025

Beim Versand von Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl am Sonntag, 23. Februar, ist der Stadtverwaltung ein Fehler unterlaufen. 96 Wahlscheine sind aufgrund eines technischen Fehlers doppelt gedruckt und in den Versand gegeben worden.

Die betroffenen Wahlberechtigten haben somit zweimal ihre beantragten Wahlunterlagen erhalten, wie die Stadt Freitagmittag bekannt gab. 

Soweit sich Betroffene bereits bei der Stadtverwaltung gemeldet hätten, seien die doppelten Wahlunterlagen nach Rücksprache mit den Wahlberechtigten sichergestellt und vernichtet worden. Bei allen übrigen Betroffenen würden die bisher ausgestellten Wahlscheine für ungültig erklärt.

Sie erhielten neue Wahlscheine mitsamt Briefwahlunterlagen sowie ein Schreiben, mit dem sie über die Umstände informiert würden. Im Rahmen der Fehleranalyse seien bereits Maßnahmen getroffen worden, damit sich der Fehler beim Ausdruck der Wahlscheine nicht wiederhole und die weitere Ausgabe der Briefwahlunterlagen bis zum Wahlsonntag reibungslos verlaufe, heißt es in einer Pressemitteilung.

Vorgehen mit Kreiswahlleitung abgestimmt

Die zweifach versandten Wahlscheine tragen jeweils eine identische Nummer. Mit dem Wahlschein kann nur einmal gewählt werden.  Die betroffenen Wahlschein-Nummern werden bei der Prüfung der Briefwahlunterlagen in den Briefwahlbezirken am Wahlsonntag noch einmal besonders betrachtet werden.

Doppelte Stimmabgabe nicht möglich

Die ungültig erklärten Wahlscheine und somit etwaige zweifache Rückläufer würden aufgrund der bekannten Wahlschein-Nummer aussortiert, erläutert die Stadt.

Eine doppelte Stimmabgabe, die im Übrigen strafbar wäre, werde damit unterbunden. Das Vorgehen ist mit der Kreiswahlleitung abgestimmt. Die Stadt bittet darum, den Fehler und die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. 

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

(1 Stern: Nicht gut | 5 Sterne: Sehr gut)

Feedback senden

CNV-Newsletter

Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.


Top Nachrichten



Bild von Redaktion
Redaktion

Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
Tel.: 04721 585 360

redaktion@no-spamcnv-medien.de

Lesen Sie auch...
Sommerferien im Anmarsch

Cuxhavener Ferienpassaktion startet:  Ab Mittwoch ist das Programm freigegeben 

von Maren Reese-Winne

Die Ferienpassaktion 2026 in Cuxhaven verspricht sechs aufregende Wochen voller Abenteuer. Eltern und Kinder können aus 152 Angeboten wählen und unvergessliche Sommerferien erleben. Die Anmeldung startet am 10. Juni online.

Befreiungsschlag erforderlich 

Von zwei auf vier: Hoffnung auf die ersehnte Entlastung der Cuxland-Förderschulen   

von Maren Reese-Winne

Die Raumnöte der Schule am Meer in Cuxhaven und der Schule am Wiesendamm in Bad Bederkesa sollen nachhaltig gelöst werden: Daher streben Politik und Kreisverwaltung die Errichtung zweier neuer Standorte an. Das soll auch den Schulweg verkürzen. 

Unterschriften gegen Bauprojekt

Cuxhaven: 150 Anwohner wehren sich gegen Ferienwohnungsbau an der Prinzessinnentrift

von Jens Potschka

Im Kegelzentrum drängen sich 150 Bürger, um ihre Stimme gegen ein Bauprojekt zu erheben, das das historische Stadtbild bedroht. Die Diskussion nimmt Fahrt auf und die Verwaltung steht vor einer Herausforderung, die mehr als nur Baurecht betrifft.

Historischer Fund

Nordholzer Sturmgeschütz kommt ins Museum - aber es bleibt nicht in der Region

von Maren Reese-Winne

Am 30. April ist auf dem Marinefliegerstützpunkt in Nordholz (Kreis Cuxhaven) ein deutsches Sturmgeschütz Stug III  aus den letzten Kriegstagen gefunden worden. Ein Sensationsfund, der aber nicht in der Region bleiben wird. Wie es nun weitergeht.