In der Altenbrucher Ortsmitte wird der Rechtsabbieger-Verkehr in Richtung Innenstadt ab sofort hinter (und nicht wie bis dato) vor der Verkehrsinsel vorbeigeleitet. Die alte Abbiegespur bietet Parkraum - nicht zuletzt auch für Fahrräder. Foto: Koppe
In der Altenbrucher Ortsmitte wird der Rechtsabbieger-Verkehr in Richtung Innenstadt ab sofort hinter (und nicht wie bis dato) vor der Verkehrsinsel vorbeigeleitet. Die alte Abbiegespur bietet Parkraum - nicht zuletzt auch für Fahrräder. Foto: Koppe
Umgestaltung der Verkehrssituation

Die Ortsmitte ist umgestaltet - und jetzt hat auch Altenbruch einen "Car Bike Port"

von Kai Koppe | 12.04.2024

Es hat länger gedauert als erwartet - trotzdem kann die Verwaltung Vollzug melden: Die Umgestaltung der Verkehrssituation in Altenbruchs Ortsmitte ist abgeschlossen. Dabei fällt auch ein Fahrradständer ins Auge, der in Cuxhaven schon bekannt ist.

Es hat länger gedauert als ursprünglich erwartet - trotzdem kann die Verwaltung in diesen Tagen Vollzug melden: Die auf Anträgen aus dem Ortsrat basierende Umgestaltung der Verkehrssituation in der Altenbrucher Ortsmitte ist mehr oder weniger abgeschlossen. Im Einmündungsbereich der Altenbrucher Bahnhofstraße in den Alten Weg wurden neue Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Und ein Fahrradständer (der in Cuxhaven inzwischen hinlänglich bekannte blaue "Car Bike Port") verwehrt Abbiegern in Richtung Stadtmitte den bisherigen Weg: Seit einigen Tagen müssen sie um die Mittelinsel herumfahren, anstatt vor ihr scharf nach rechts abzuknicken.

Von Ortsratsseite her ist diese Veränderung ausdrücklich erwünscht. Es ging um Fragen der Verkehrssicherheit, aber letztlich auch um das Ortsbild. Denn durch Schaffung der besagten Sperrfläche ist die Ortsmitte mehr als nur ein rudimentärer Punkt. Die gegenüber der Verkehrsinsel gelegene Ladenzeile erfährt eine Aufwertung, indem  es "vor der Tür" nun mehr Bewegungsraum für Passanten gibt.

Alte Bordsteinkanten sind jedoch geblieben

Das Vorhaben geht auf eine Initiative von Ortsratmitglied Heiko Lüke (parteilos) zurück, der vor mehr als einem Jahr in einer Ortsratssitzung auf Gefahren hingewiesen hatte, die durch Autofahrer entstanden, die von Westen kommend noch vor der Verkehrsinsel nach links einschwenken, um anschließend in die Altenbrucher Bahnhofstraße einzubiegen. Lüke hatte seinerzeit beantragt, die Situation durch ein "Durchfahrt verboten"-Schild zu bereinigen.

Wie berichtet legten CDU-Ortsratsfraktion und "Die Cuxhavener" daraufhin nach und forderten eine Sperrung des Bereichs zwischen Bürgersteig und Verkehrsinsel, wobei der fragliche Abschnitt baulich so gestaltet werden solle, dass dort unter anderem Abstellplätze für Fahrräder entstehen. Dem Wunsch, die vorhandenen Parkplätze zu erhalten, konnten die Verkehrsplaner im Cuxhavener Rathaus nicht in Gänze entsprechen: Statt fünf gibt es ab sofort nur noch vier Pkw-Plätze. Ein weiterer (kleiner) Wermutstropfen ist möglicherweise der Umstand, dass sich der von den Antragstellern angestrebte Rückbau von Gehsteig und Bordsteinkanten aus Kostengründen nicht realisieren ließ.

Ist die "neue" Kurve für Trecker schwieriger zu nehmen?

Erste Reaktionen von Bürgerseite fielen dem Vernehmen nach gleichwohl positiv aus. Allein die Fahrer von Trecker-Gespannen - so ein Einwand - sollen zum Teil ihre Probleme haben, wenn es darum geht, die neue Rechtskurve zu nehmen. Die nun erfolgten Maßnahmen sollten ursprünglich schon Ende vergangenen Jahres durchgeführt werden. Aufgrund des schlechten Wetters waren die Markierungsarbeiten seinerzeit aber verschoben worden.

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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