Festival im Sonnenschein oder Platzregen mit Matsch? Die erste Wetterprognose für das Deichbrand 2025 steht fest. Foto: Keck
Festival im Sonnenschein oder Platzregen mit Matsch? Die erste Wetterprognose für das Deichbrand 2025 steht fest. Foto: Keck
Erste Prognose für das Festival

Sonne, Schauer oder Schlamm? So wird das Wetter am Deichbrand-Wochenende 2025

von Tamina Francke | 13.07.2025

Bald ist es wieder so weit: Das Deichbrand-Festival 2025 lockt Tausende Musikfans nach Wanhöden bei Cuxhaven. Doch wie wird das Wetter in diesem Jahr? Nach der Hitzeschlacht 2024 gibt es nun eine erste Prognose.

Die Vorfreude ist riesig, die Zelte werden bald gepackt, und in wenigen Tagen startet wieder eines der größten Musikfestivals Norddeutschlands: Das Deichbrand-Festival 2025 öffnet vom Mittwoch, 16. Juli, bis Sonntag, 20. Juli, seine Tore auf dem Flugplatz in Wanhöden bei Cuxhaven. Zehntausende Musikfans aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus pilgern auch dieses Jahr wieder in den Norden, um vier Tage lang Live-Musik, Festivalatmosphäre und das ganz besondere Deichbrand-Gefühl zu erleben.

Bevor es an die Packliste geht, stellen sich viele eine entscheidende Frage: Was macht das Wetter? Wird es ein sonniges Festival mit Sonnenbrandgarantie oder müssen die Gummistiefel wieder mit ins Gepäck?

Rückblick auf 2024: Festival im Ausnahmezustand

Wer sich an das letzte Jahr erinnert, weiß: Deichbrand 2024 war eine Hitzeschlacht. Besonders der Sonnabend hatte es in sich: Temperaturen rund um die 30 Grad Celsius machten das Infield zum Glutofen. Kreativität war gefragt - und so nutzten Festivalbesucher Regenschirme als Schattenspender, stürzten sich in den Festivalpool oder versorgten sich mit Wasser, Kopfbedeckungen und Sonnencreme. Die Johanniter sorgten am Sonntagnachmittag sogar mit einem Wasserschlauch für Abkühlung - ein willkommener Sprühregen bei sengender Sonne. Ein angekündigtes Gewitter blieb zum Glück aus - der Regen blieb harmlos.

Bei Hitze ist der Festivalpool auf dem Deichbrand-Gelände eine willkommene Erfrischung. Foto: Keck

2025: Wechselhaft startet das Festival - aber mit Aussicht auf Sonne

In diesem Jahr scheint sich das Wetter etwas zahmer zu zeigen - eine Schlammschlacht wie in früheren Jahren ist aktuell nicht zu erwarten. Zwar ist der Auftakt des Festivals von Mittwoch bis Donnerstag laut aktueller Prognose noch leicht wechselhaft, doch Bange machen gilt nicht. Karsten Kürbis, Meteorologe vom Dienst beim Deutschen Wetterdienst (DWD), erklärt auf Nachfrage der CN/NEZ-Redaktion: "Tagsüber ist mit einer erhöhten Schauerneigung zu rechnen - das bedeutet nicht, dass es den ganzen Tag durchregnet. Aber mit einzelnen Platzregen sollte man schon rechnen."

Unwetter oder lang anhaltender Dauerregen seien jedoch nicht zu befürchten. Im Gegenteil: Trotz möglicher kurzer Schauer wird es viel Sonne geben, und auch die Temperaturen entwickeln sich in eine erfreuliche Richtung. Zur Wochenmitte liegen die Tageshöchstwerte bei etwa 23 Grad, zum Wochenende hin wird es wieder wärmer - mit über 25 Grad sind dann sogar wieder Sommertage drin. "Ob es wirklich heiß wird, ist im Moment noch nicht sicher - aber aus heutiger Sicht wird es im Norden eher angenehm warm bleiben, ohne extreme Hitze", so Kürbis.

Brutale Hitze am Sonntagmittag im Deichbrand-Infield 2024: Die Festival-Besucher genießen die Abkühlung aus dem Schlauch durch die Johanniter. Foto: Keck

Auch der Wind dürfte für die Festivalgäste keine allzu große Rolle spielen. Die Zelte dürften sicher stehen, da der Wind insgesamt eher schwach ausgeprägt bleibt. Nur bei einzelnen Schauern könne es vorübergehend auffrischen - ein Sturm sei nicht in Sicht.

Packliste: Regenponcho trifft Sonnencreme

Wer auf Nummer sicher gehen will, bringt in diesem Jahr eine Mischung aus Sommer- und Übergangsausrüstung mit: Regenjacke oder Poncho, feste Schuhe, aber auch Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnenschutz gehören auf jeden Fall ins Gepäck. Und auch wenn das Wetter zwischendurch mal unentschlossen ist - auf eines ist beim Deichbrand Verlass: ob Regen oder Sonne - gefeiert wird sowieso.

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Tamina Francke

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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