Noch können Sanierung und Umbau des Bahnhofs nicht starten. Foto: Kramp
Noch können Sanierung und Umbau des Bahnhofs nicht starten. Foto: Kramp
Einige Baumaßnahmen geplant

Es liegt nicht an der Gemeinde Cadenberge: Darum stockt es noch beim Bahnhof

von Wiebke Kramp | 21.10.2025

Der Bahnhof von Cadenberge steht weiterhin im Fokus. Allerdings ist das Vorhaben ins Stocken geraten. Trotz Herausforderungen bleibt die Gemeinde optimistisch - und plant weitere Maßnahmen im Bereich Verkehrssicherheit.

Der Bahnhof als größtes gemeindliches Sanierungsvorhaben mit der höchsten Priorität in Cadenberge ist immer noch nicht begonnen. Das liege aber nicht an der Gemeinde, betont Bürgermeister Wolfgang Heß. "Wir möchten den Bahnhof so schnell es geht vorantreiben." Gemeindedirektor Frank Thielebeule erläutert: "Der Bauantrag liegt beim Landkreis Cuxhaven. Es bedarf noch einiger weiterer Gutachten, aber ich bin zuversichtlich, dass es zügig geht." Beispielsweise müsse noch der Bereich Asbest im Boden gutachterlich untersucht werden.

Cadenberge soll laut Bürgermeister Heß verkehrssicherer werden. Weiterhin auf der Agenda habe man im Zuge des Verkehrskonzeptes eine verbesserte große Lösung für die große innerörtliche B73-Kreuzung. Da dort allerdings vier Straßen aufeinandertreffen mit unterschiedlichen Zuständigkeiten (Gemeinde, Land und Bund), werde es sich hinziehen, so seine Prognose.

Die große Kreuzung soll verkehrssicherer werden - allerdings haben da wegen verschiedener Zuständigkeiten mehrere Behörden mitzureden, sodass die Gemeinde Cadenberge zunächst drei kleinere Vorhaben auf den Weg bringt.

Der Gemeinderat bringt daher zunächst drei verschiedene Maßnahmen aus dem Verkehrskonzept auf den Weg und hat dazu einen einstimmigen Beschluss gefasst. Die Straße Finkenhörne ist darin als Einbahnstraße vorgesehen. Für eine tatsächliche Veränderung ist allerdings der Landkreis Cuxhaven als Straßenverkehrsbehörde zuständig. Bürgermeister Wolfgang Heß erläutert jedoch, dass es sich dabei um eher kleinere Lösungen handelt, die allerdings schnell vorzunehmen seien.

Im eigenen Zuständigkeitsbereich liegt die Bergstraße und hier wird eine Verkehrsberuhigung angepeilt. Das Fachamt prüft, ob dort Pflanzkübel aufgestellt werden können, um das Sicherheitsgefühl weiter zu erhöhen. Dritte Maßnahme sind die Rad- und Fußwegmarkierungen an den Einmündungen in die Stader Straße (B73). Da sie kaum noch zu erkennen sind, sollen sie erneuert werden.

Bahnübergang in Bahnhofstraße muss erneuert werden

Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten der Bahn beendet sein, teilt Bürgermeister Wolfgang Heß mit. Fest stehe auch schon, dass der Bahnübergang in der Bahnhofstraße erneuert werden müsse - diese Maßnahme sei für 2028 eingeplant. Der Bahnübergang am Heideweg werde bereits im kommenden Jahr erneuert. Laut Heß werden die Bauarbeiten in der Ferienzeit vorgenommen.

Das Baugebiet Westlich Bahnhofstraße sei bis auf ein Grundstück verkauft, freie Bauplätze gebe es noch am Grenzweg sowie in Geversdorf.

Das Dorfentwicklungsprogramm mit privaten sowie öffentlichen Vorhaben nimmt Formen an. Bewilligt worden sei, dass die Sanierung der Ostehalle fortgeführt werden kann, und zwar im Sportlertrakt. Dort soll es zusätzliche Umkleiden sowie Duschen und WC geben sowie einen Raum für Vereine, die bisher kein eigenes Vereinsheim haben. Zudem werde ein kleiner Anbau entstehen.

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Wiebke Kramp

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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