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Bauschutt, der beim Umbau des in Zukunft von der Firma Kaufland genutzten Markt-Gebäudes anfällt, wird in großen Schütten auf dem Gelände gesammelt. Foto: Koppe
Bauschutt, der beim Umbau des in Zukunft von der Firma Kaufland genutzten Markt-Gebäudes anfällt, wird in großen Schütten auf dem Gelände gesammelt. Foto: Koppe
Handel und Gewerbe

Bei Kaufland in Cuxhaven geht es voran: Das hat Folgen für Parkplatz-Nutzer

von Kai Koppe | 27.08.2025 Zuletzt aktualisiert: 30.08.2025 13:27 Uhr

Im Bereich des künftigen Kaufland-SB-Warenhauses an der Konrad-Adenauer-Allee in Cuxhaven gibt es Bewegung. Es geht voran im Gebäude - und auch vor der Tür. Das hat Folgen für die Parkplatz-Nutzer.

Schubkarre um Schubkarre wird Bauschutt aus dem Gebäude gefahren: Reste von Zwischenwänden, die noch aus der "Real"-Ära stammen, landen in vor dem Gebäude geparkten Containern. Einen Termin für die Wiedereröffnung der im Umbau befindlichen Markt-Immobilie nannten die neuen Hausherren aktuell nicht. Dass sich das Vorhaben in einer neuen Phase befindet, lässt sich aber an fortschreitendem Platzbedarf ablesen.

Auch das 9500 Quadratmeter große Parkdeck des ehemaligen "Real"-SB-Marktes wurde bereits saniert. Archivfoto: Potschka

Es geht um den zur Immobilie gehörenden Parkplatz, in der Vergangenheit nicht selten angesteuert von Pendlern oder von Innenstadt-Gästen auf der Suche nach einer (kostenlosen) Abstellmöglichkeit für ihr Auto. Das Unternehmen Kaufland tolerierte die "wilde" Nutzung bis dato, gleichwohl wird es das Areal, auf dem noch bis Mitte September ein Schausteller mit einem Hüpfburgen-Paradies gastiert, nicht länger der Öffentlichkeit überlassen.

Kaufland benötigt Parkflächen vor der Tür

"Im Anschluss (an die derzeitige Spielpark-Nutzung, die Red.) können wir die Fläche nicht mehr anbieten, da sie im Verlauf der weiteren Baumaßnahmen voraussichtlich als Zwischenlager für Material benötigt wird. Außerdem ändern sich in diesem Zuge auch die Sicherheitsvorgaben für den entsprechenden Bereich", erklärte ein Sprecher der SB-Warenhauskette mit Stammsitz im baden-württembergischen Neckarsulm. Einen Eröffnungstermin nannte er aktuell nicht. Klar ist aber schon, welche Geschäfte zusätzlich zu Kaufland ins Gebäude einziehen werden.

Neben dem rot verklinkerten Gebäude, in dem der SB-Markt Real knapp 19 Jahre seine Geschäfte betrieben hatte, wurden schon im Oktober 2024 etliche der ausrangierten Betonplatten zwischengelagert. Archivfoto: Potschka

Was aber die Umbauarbeiten in den künftigen Geschäftsräumen angehe: Die seien derzeit "in vollem Gange", so der Kaufland-Sprecher, der zudem darauf hinwies, dass eine Sanierung des auf dem Markt-Gebäude befindlichen Parkdecks inzwischen abgeschlossen sei. Nicht anders als die ebenerdigen Kapazitäten werden auch diese Stellplätze den künftigen Kunden der Cuxhavener Kaufland-Filiale vorbehalten sein.

Stadt erweitert P&R-Anlage

Weil die oben erwähnte Interimslösung für den Parkverkehr schon heute (also Monate vor einer ursprünglich für Ende des Jahres 2025 vorgesehenen Eröffnung) entfällt, reagierte die Stadt Cuxhaven mit der Ankündigung, die Park & Ride-Anlage am Cuxhavener Bürgerbahnhof erweitern zu wollen: 89 zusätzliche Stellplätze sollen im Bereich zwischen dem Skater-Park und den südlich davon verlaufenden Bahngleisen geschaffen werden. Baulich gesehen, so heißt es in einer in den Fachausschüssen präsentierten Info-Vorlage solle "das gleiche Material verwendet (werden) wie auf dem bestehenden Parkplatz". Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel attraktiver zu machen, ist das erklärte Ziel dieser Baumaßnahme.

Real-Markt in Cuxhaven - das war einmal. Inzwischen schreiten die Arbeiten für den neuen Kaufland-Markt voran. Archivfoto: Koppe

Dass Fahrgäste, die in diesem (ein wenig ab vom Schuss gelegenen) Bereich geparkt haben, auf kurzem Wege Zugang zu sämtlichen Gleisen erhalten, wird wohl der Wunschtraum einiger Ausschussmitglieder bleiben. Stadtbaurat Andreas Eickmann dämpfte in der Umweltausschusssitzung derartige Erwartungen, indem er auf die Kostenseite einer zweifellos sinnvollen Fußgängerbrücke verwies. Wenig wahrscheinlich ist aus seiner Sicht, dass die Bahn, die ja bereits das Bahnhofsgebäude aufgegeben hat, in solch ein Bauwerk investiert. 

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Kai Koppe

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