Die Suche nach den Vermissten brachte keinen Erfolg. Inzwischen gelten fünf Leute nach der Kollision der beiden Schiffe als tot. Foto: PA Media/dpa
Die Suche nach den Vermissten brachte keinen Erfolg. Inzwischen gelten fünf Leute nach der Kollision der beiden Schiffe als tot. Foto: PA Media/dpa
Alter und Herkunft

Nach tödlicher Frachter-Kollision bei Helgoland: Details zu den Opfern bekannt

02.11.2023

Nach der Frachter-Kollision mit tödlichen Folgen zwischen Helgoland und Langeoog werden immer mehr Details zu den Opfern bekannt. Inzwischen ist klar, woher die verunglückten Seeleute stammen.

Die fünf Opfer des Frachter-Zusammenstoßes auf der Nordsee sind Männer aus den Philippinen, aus Indonesien und aus Russland. Bei dem verstorbenen Kapitän handelt es sich um einen 48-Jährigen aus den Philippinen, wie die Hamburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Er ertrank den Angaben zufolge, sein Leichnam konnte geborgen werden.

Schiffe kollidieren bei Helgoland - ein Frachter sinkt

Am 24. Oktober waren zwei Schiffe, die "Verity" und die "Polesie", in der Nordsee südwestlich von Helgoland zusammengestoßen. Die "Verity" sank. Die Behörden gehen davon aus, dass fünf Seeleute bei dem Unglück ums Leben kamen, vier von ihnen im Alter von 43 bis 47 Jahren werden aber noch vermisst. Die Verunglückten waren Besatzungsmitglieder der "Verity". Zwei Seeleute konnten gerettet werden.

"Polesie" liegt für mehrere Tage in Cuxhaven

Der Frachter "Polesie" hatte nach der Kollision in Cuxhaven festgemacht. Hier fanden Untersuchungen am Schiff statt. Inzwischen hat der Frachter den Hafen an der Elbmündung wieder verlassen. (dpa)

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

(1 Stern: Nicht gut | 5 Sterne: Sehr gut)

Feedback senden

CNV-Newsletter

Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.


Top Nachrichten



Lesen Sie auch...
Bundesbehörde

Wasserstraßen- und Schifffahrtsdirektion: Verschwendung von Steuergeld mit Ansage

von Ulrich Rohde

Kostspielige Fehlplanungen und fragwürdige Entscheidungen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsdirektion: Zu lang geratene Mehrzweckschiffe, Risiken bei der maritimen Notfallvorsorge und ein fehlerhaftes Baggerkonzept deuten auf massives Versagen hin.

Moderne Drohnentechnologie

Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven setzt auf Drohnen: Hightech gegen Umweltsünder

von Tim Larschow

Damit Schiffe in der Nordsee die Treibstoffnormen einhalten, setzt die Bundespolizei auf die Messung von Schiffsabgasen. Mit einer speziellen Drohne ist das auch weit draußen auf See möglich.

Der Hafen Cuxhaven wächst

Gewerbepark "Europakai" nimmt Gestalt an: So geht es auf dem Gelände in Groden weiter

von Tim Larschow

Das alte Marine-Sperrwaffenarsenal in Groden wird zum Gewerbepark "Europakai". Dafür haben die Stadt Cuxhaven und die Hafenentwicklungsgesellschaft Pläne, die sie bereits im Februar 2025 vorgestellt haben. Das sind die nächsten Schritte.

Heimreise mit Hindernissen

Maschinenprobleme auf der Elbe: Seenotretter bringen Segelboot nach Cuxhaven

von Tim Larschow

Am Montag (27. Juli) wurde die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zu einem Einsatz auf der Elbe alarmiert. Ein Segelboot war manövrierunfähig und drohte zu einem Risiko für die Schifffahrt zu werden. Die "Anneliese Kramer" rückte aus.